Aus der Akte ins Formular.

Reha-Anträge, Verlegungsberichte, Entlassbriefe: Routine-Bürokratie bindet ärztliche Zeit, die am Patienten fehlt. KlinikDoc entwirft sie aus den Unterlagen, die ohnehin im Haus liegen. Ihre Ärztinnen und Ärzte prüfen und geben frei.

Im Pilotprojekt an einer deutschen Universitätsklinik.

Über ein Drittel der ärztlichen Arbeitszeit geht an Formulare.

Erhoben vom Deutschen Krankenhausinstitut bei 400 Kliniken, September 2025.

  • 3 Stunden

    pro Arzt und Arbeitstag

    gehen für Dokumentation und Nachweise weg.

    Das ist mehr als ein Drittel der täglichen Arbeitszeit, die nicht für die Versorgung zur Verfügung steht.

  • 66.300

    ärztliche Vollkräfte

    sind rechnerisch allein mit Dokumentation gebunden.

    Von bundesweit rund 176.800, also 38 Prozent. In 81 Prozent der Häuser gibt es Personen mit ärztlicher oder pflegerischer Ausbildung, die ausschließlich für Dokumentations- und Verwaltungstätigkeiten eingesetzt sind.

  • 88 %

    der Krankenhäuser

    melden einen allein im letzten Jahr gestiegenen Aufwand.

    Zusätzliches Personal einzustellen ist die Antwort, die sich die wenigsten Häuser noch leisten können.

Quelle: Deutsches Krankenhausinstitut, Bürokratiebelastung im Krankenhaus, Blitzumfrage für die Deutsche Krankenhausgesellschaft, September 2025.

Unter den aufwändigsten Dokumentationspflichten nennt die Umfrage die mehrfache und redundante Erfassung derselben Informationen, weil die IT sie nicht weiterreicht. KlinikDoc füllt diese Felder aus der vorhandenen Dokumentation vor.

Vorausgefüllt, Feld für Feld belegt.

KlinikDoc liest Arztbrief und Pflegeverlauf. Wählen Sie ein Feld an, dann wird die Textstelle markiert, aus der der Wert stammt. Wechseln Sie das Zieldokument, dann landen dieselben Belege in anders benannten Feldern.

Antrag auf Anschlussheilbehandlung

Entwurf
Quelle:

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen, wir berichten über den o. g. Patienten, der sich zur stationären Aufnahme am 12.06.2026 in unserer Klinik vorstellte. Bei Zustand nach Implantation einer Hüftendoprothese rechts verlief die postoperative Mobilisation komplikationslos. Radiologisch zeigt sich ein regelrechter Sitz der Prothese. Wir empfehlen zunächst eine Teilbelastung des rechten Beins mit 20 kg für weitere vier Wochen. Ziel ist die selbstständige Mobilisation und die Wiederherstellung der Gehfähigkeit im Rahmen einer Anschlussheilbehandlung. Die Verlegung in die weiterbehandelnde Einrichtung ist für den 26.06.2026 vorgesehen.

Zieldokument:
Name, Vorname Mustermann, Karl
Geburtsdatum 04.03.1954

Ein Weg, viele Dokumente.

KlinikDoc ist nicht auf ein Formular programmiert. Es liest Quelldokumente und füllt eine Zielstruktur. Der AHB-Antrag ist eine solche Zielstruktur, weitere entstehen in Abstimmung mit Ihrem Haus.

  • Reha- und AHB-Anträge

    Vorausgefüllt aus Arztbrief, Verlauf und Pflegedokumentation, inklusive Indikationsgruppen und besonderer Anforderungen.

  • Verlegungs- und Befundberichte

    Die Angaben stehen längst in der Akte, sie müssen nur in die richtige Struktur.

  • Entlassbriefe und Pflegeüberleitung

    Fehlende Angaben verzögern hier die Entlassung, oft erst nachträglich bemerkt.

  • MD-Anfragen

    Von den Kliniken am häufigsten als besonders zeitaufwändig bei kaum erkennbarem Nutzen für die Versorgung genannt.

  • Nachweise und Checklisten

    Interne und externe Qualitätssicherung, zusammengetragen aus dem dokumentierten Verlauf.

  • Nachweisführung zur Verweildauer

    Begründung der stationären Behandlungsnotwendigkeit zur rechtlichen Absicherung.

Entlastung dort, wo sie in der Klinik ankommt.

Für die Ärztliche Direktion

  • Weniger Routine-Bürokratie im ärztlichen Alltag.
  • Einheitlichere Dokumentation über Stationen hinweg.
  • Die fachliche Verantwortung und die Freigabe bleiben bei Ihrem ärztlichen Personal.

Für die Pflege- und Entlassdirektion

  • Reha- und AHB-Anträge liegen vollständiger und früher vor.
  • Weniger Verzögerung an der Schnittstelle zur Entlassung.
  • Wiederkehrende Angaben müssen nicht erneut zusammengetragen werden.

Pauschale Zeitersparnisse versprechen wir nicht. Den konkreten Effekt messen wir an Ihren eigenen Fällen, bevor Sie sich entscheiden.

Die Fragen, die Ihre IT stellen wird.

Vor jedem KI-Projekt steht die Freigabe durch die IT. KlinikDoc läuft vollständig on-premise, in Ihrer eigenen Infrastruktur, deshalb fallen die Antworten kurz aus.

„Wo liegen die Daten?“

Im Haus. Die Sprachmodelle laufen in Ihrer eigenen Infrastruktur. Keine Falldaten verlassen die Klinik, keine Verarbeitung bei Dritten.

„Was schreibt das System in unsere Akten?“

Nichts ohne Freigabe. KlinikDoc liest die vorhandene Dokumentation und schreibt nichts eigenständig zurück. Übernommen wird erst, wenn Ihr ärztliches Personal den Entwurf freigegeben hat.

„Wer hat was geprüft und freigegeben?“

Das steht im Protokoll. Jede Version wird protokolliert. Es ist jederzeit nachvollziehbar, wer welchen Entwurf geprüft und freigegeben hat.

„Und die DSGVO?“

Keine Übermittlung an Dritte. Da die Verarbeitung im Haus bleibt, entsteht kein Datenfluss nach außen. Der Betrieb erfolgt innerhalb Ihrer bestehenden Netz- und Rechtestruktur.

„Und der EU AI Act?“

Das System entscheidet nichts. KlinikDoc entwirft, die Entscheidung und die Freigabe liegen bei Ihrem ärztlichen Personal. Diagnosen oder Therapien leitet es nicht ab. Die Unterlagen zu Einstufung und Betreiberpflichten stellen wir Ihrer Rechtsabteilung zusammen.

Ihr Team startet im KIS und schließt im KIS ab.

Der Weg Schritt für Schritt, für die Rückfragen Ihrer IT: was im KIS passiert und was in KlinikDoc.

Im KIS
  1. 01

    Ein Button im Fallmenü

    Der Fall ist ohnehin geöffnet. Ein Button im Fallmenü öffnet KlinikDoc für genau diesen Fall. Kein separater Login, keine erneute Suche nach dem Patienten.

In KlinikDoc
  1. 02

    Die Unterlagen werden geladen

    KlinikDoc holt sich die Unterlagen des Falls aus dem KIS und der Dokumentenablage und erstellt daraus den Entwurf. Die Software läuft dabei im Kliniknetz.

  2. 03

    Der Entwurf wird geprüft

    Im Webinterface steht der Entwurf Feld für Feld, mit Quelle und Konfidenz. Ihr Team korrigiert, was zu korrigieren ist, und übernimmt den Rest.

Zurück im KIS
  1. 04

    Die Felder stehen im Formular

    Mit der Übernahme landen die akzeptierten Inhalte auf der Formularseite des KIS, als vorausgefüllte Felder im gewohnten Werkzeug.

  2. 05

    Abgeschlossen wird wie immer

    Dort wird weiterbearbeitet und freigegeben, wie bei jedem anderen Formular auch. Der Vorgang endet im KIS.

Für einen weiteren Dokumententyp ändert sich an diesem Weg nichts. Eine neue Anbindung braucht es dafür nicht.

Das Team hinter KlinikDoc.

KlinikDoc entsteht bei Digital Health Data Labs. Wir entwickeln Software für das Gesundheitswesen, entlang der Prozesse, wie sie in der Klinik tatsächlich ablaufen.

  • Laurin Wischounig
    Laurin Wischounig
    Geschäftsführer und Technischer Leiter

    Nach seinem Informatik-Studium arbeitete Laurin als Full-Stack-Entwickler und verantwortet heute die technische Entwicklung.

  • Mattias Köck
    Mattias Köck
    Geschäftsführer und Kommerzieller Leiter

    Als Rechtsanwalt verantwortet Mattias die Themen Datenschutz und Medizinprodukterecht.

  • Tim Deiters
    Tim Deiters
    Softwareentwickler und KI-Experte

    Tim hat Wirtschaftsinformatik studiert und arbeitet an der Dokumentenverarbeitung von KlinikDoc.

  • Franz Harnoncourt
    Franz Harnoncourt
    Senior Advisor

    Franz Harnoncourt war bis Anfang 2026 Vorstandsvorsitzender der Oberösterreichischen Gesundheitsholding und berät uns in Fragen der Krankenhausführung.

Was Kliniken vor dem Start fragen.

Sehen Sie KlinikDoc an Ihren Fällen.

Erzählen Sie uns kurz von Ihrem Haus und von dem Dokumentationsprozess, der bei Ihnen die meiste Zeit bindet. Wir melden uns und schlagen einen Termin vor.

Im Gespräch zeigen wir KlinikDoc an anonymisierten Beispielfällen. Passt es, folgt eine begleitete Testphase in Ihrer eigenen Infrastruktur, mit Ihren echten Unterlagen.

Lieber direkt? contact@dhdl.io

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